Achtzehnter Sonntag nach Trinitatis

Proprium

Wochenspruch

Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. (1 Joh 4,21)

Predigtjahrgänge

  1. Jak 2,14-26
  2. 5 Mose 30,11-14
  3. Mk 10,17-27 (EV)
  4. Eph 5,15-20 (EP)
  5. 2 Mose 20,1-17 (AT)
  6. 1 Petr 4,7-11

Wochenlieder

  • EG 414 Lass mich, oh Herr, in allen Dingen
  • EG-HN 640 Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn

Wochenpsalm

Ps 1,1-6

Liturgische Farbe

Grün

Gebete

  • Kyrie, Gloria, Tagesgebet

    Hinführung zum Kyrie

    Leben, Gott, was heißt das?
    Was wünschen wir uns für unser Leben?
    Für das Leben von anderen?
    Für das Zusammenleben hier an unserem Ort
    und darüber hinaus:
    in Deutschland, Europa, der Welt?

    Wonach können wir uns richten?
    Was sollen wir tun?
    Was sollen wir lassen?
    Wir suchen Orientierung.

    Oft haben wir keine Kraft mehr, Gott,
    Dann sind wir hoffnungslos und müde.
    Zu müde für unsere eigenen Sorgen,
    Zu müde, um auch noch auf die Nöte anderer zu achten.
    Kann das so sein, Gott?
    Woher kriegen wir neue Kraft?
    Gott, erbarme dich.

    Hinführung zum Gloria

    Auch für euch gilt:
    Gott gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Schwachen.
    Die auf Gott harren, kriegen neue Kraft,
    dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler,
    dass sie laufen und nicht matt werden,
    dass sie wandeln und nicht müde werden.
    (Jesaja 40,29-31)

    Tagesgebet

    Gott, komm mit deinem guten Geist zu uns.
    Komm herein in unsere Herzen und Gedanken,
    damit wir uns an dir ausrichten können, Lebendige.
    Öffne unsere Augen.
    Erleuchte unseren Geist.
    Ermutige unseren Willen.
    Stärke unser Gefühl.
    Mach es gut mit uns in diesem Gottesdienst
    und berühre uns mit deiner Liebe -
    durch Jesus Christus, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und bleibt,
    heute und immer und ewig.

  • Eingangsgebet für die einfache Form

    Wie ein Baum, gepflanzt an deinen Wasserbächen, Gott,
    das wollen wir sein.
    Frucht bringen.
    Wohl geraten.
    Den Kopf nicht wie welke Blätter hängen lassen.
    Doch so einfach ist das nicht.
    Die Welt lässt sich nicht aufteilen in Gerechte und Gottlose.
    In unserem Leben gibt es das, was gelingt,
    und das, was nicht gelingt.
    Es gibt das, wovon wir wissen, dass es gerecht ist.
    Und es gibt das, wo wir uns weit von allem Göttlichen entfernt fühlen.
    Damit sind wir hier.
    Wir erzählen Geschichten von dir
    und von uns Menschen,
    von den Pflanzen und den Tieren.
    Sei du auch da, mit deinen Wasserbächen
    und deiner Liebe für alles, was lebt.

  • Fürbitten

    Lebendige, du liebst das Leben und die Gerechtigkeit.
    Wir können uns nach dir und deiner Liebe ausrichten.
    Deshalb bitten wir dich:
    um Einsicht, das Gute zu verstehen,
    um Weite in unseren Ansichten und Bekenntnissen,
    um Tatkraft, das zu tun, was nötig ist.

    Lebendige, du liebst das Leben und die Verbundenheit.
    Wir können uns nach dir und deiner Liebe ausrichten.
    Deshalb bitten wir dich:
    um Herzenswärme füreinander,
    um Geduld mit allem, das uns fremd ist,
    um Kraft für ein freundliches Miteinander.

    Lebendige, du liebst uns und alle Wesen.
    Wir können uns in deiner Liebe geborgen wissen.
    Deshalb bitten wir dich
    für die Erde mit ihren Pflanzen, Tieren und Menschen,
    für alle Kranken, Geschwächten und Mutlosen,
    für unsere Toten und für die Trauernden,
    und für alle, die uns am Herzen liegen.

    Stilles Gebet

Liedvorschläge

  • Eingangslied und Vorschläge zu den Predigtjahrgängen

    Eingangslied

    EG 295 Wohl denen, die da wandeln

    Vorschläge zu den Predigtjahrgängen

    I: Jak 2,14-26
    EG 221 Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen
    EG-HN 599 Selig seid ihr
    EG-HN 630 Wo ein Mensch Vertrauen gibt

    II: 5 Mose 30,11-14
    EG 194 O Gott, du höchster Gnadenhort
    EG 198 Herr, dein Wort, die edle Gabe
    EG+ 114 Thy word

    III: Mk 10,17-27 (EV)
    EG 368 „Eins ist not!“ Ach Herr, dies eine
    EG-HN 632 Wenn das Brot, das wir teilen
    EG+ 136 Wir sind alle unterwegs

    IV: Eph 5,15-20 (EP)
    EG 130 O Heilger Geist, kehr bei uns ein
    EG 419 Hilf, Herr meines Lebens
    EG 494 In Gottes Namen fang ich an
    EG-HN 607/MKL 1, 23 Lasst uns miteinander
    MKL 2, Nr. 101 Spirit of the living God

    V: 2 Mose 20,1-17 (AT)
    EG 231 Dies sind die heilgen zehn Gebot
    EG 417 Lass die Wurzel unsers Handels Liebe sein
    EG-HN 625 Wir strecken uns nach dir

    VI: 1 Petr 4,7-11
    EG 401 Liebe, die du mich zum Bilde
    EG+ 72 Liebe ist Leben
    EG+ 133 Vergiss die Gastfreundschaft nicht (Kanon)
    MKL 2, Nr. 131 Wo die Liebe wohnt

Besondere Gestaltung

  • Wohl der Erzählerin

    Psalm 1 in einer Übertragung zum Thema Erzählen

    Wohl der Erzählerin und dem Erzähler
    biblischer Geschichten,
    die nicht wandeln im Rate der Phantasielosen,
    noch treten auf den Weg der Langweiler,
    noch sitzen im Kreis der Dogmatikerinnen,
    sondern ihre Lust haben
    an den Geschichten der Bibel
    und über diese Geschichten sinnen
    Tag und Nacht.
    Die sind wie ein Baum,
    gepflanzt an Wasserbächen,
    der seine Frucht bringt zu seiner Zeit
    und dessen Blätter nicht vergilben,
    und fast alles, was sie erzählen,
    gerät ihnen wohl.